Hordeum vulgare var. distichon
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Gerste (Hordeum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Gerste:
Wuchsform:
Einjähriges, bestockendes Süßgras mit aufrechten, meist hohlen Halmen, die durch Knoten in mehrere Internodien gegliedert sind.
Wintergerste wird üblicherweise im Herbst gesät, überwintert und besitzt einen sortenabhängigen Vernalisationsbedarf. Die Bestockung beginnt vor dem Winter und kann im Frühjahr fortgesetzt werden.
Blätter:
Blattspreiten flach, linealisch, paralleladrig und meist rau. Die Blattscheiden sind offen, auch wenn sie den Halm umfassen.
Blattöhrchen (Auriculae):
Die langen, sichelförmigen, kahlen beziehungsweise unbewimperten Blattöhrchen sind ein besonders wichtiges Erkennungsmerkmal der Gerste
Blatthäutchen (Ligula):
Blatthäutchen kurz und häutig, am oberen Rand fein gezähnt bis unregelmäßig ausgefranst.
Ähre:
Endständige Ähre mit jeweils drei einblütigen Ährchen an jedem Knoten der Ährenspindel. Das mittlere Ährchen ist sitzend, die beiden seitlichen sind kurz gestielt. Jedes Ährchen besitzt zwei schmale Hüllspelzen.
- Zweizeilige Gerste:
Nur das mittlere Ährchen jeder Dreiergruppe ist fertil und bildet ein Korn.
Die beiden seitlichen Ährchen sind steril und unterschiedlich stark reduziert
Dadurch entsteht zwei Kornreihen.
Die Ähre ist relativ flach und regelmäßig aufgebaut.
- Mehrzeilige Gerste:
Alle drei Ährchen jeder Dreiergruppe sind fertil. Dadurch entstehen sechs Kornreihen.
Je nach Anordnung der Körner erscheint die Ähre regelmäßig sechszeilig oder scheinbar vierzeilig.
Die Ähre wirkt dadurch breiter und kräftiger
Grannen:
Die Grannen sitzen an den Deckspelzen, und meist deutlich länger als die Ähre.
Es gibt auch kurzgrannige, grannenlose und kapuzentragende Formen.
Korn (Karyopse):
Länglich bis länglich-oval, häufig gelblich bis gelblich-braun
Bei bespelzter Gerste sind Deck- und Vorspelze fest mit der Fruchtwand der Karyopse verwachsen. Bei Nacktgerste fehlt diese feste Verbindung; die Spelzen lösen sich beim Dreschen.
| Art | Winterfuttergerste zweizeilig |
| Sorte | SU Laubella |
| Körner/m2 | 310 |
| TKG | 56,6 |
| KFxFA % | 93,1 |
| Saatmenge kg/ha | 188,5 |
| Maßnahmen | Aussaat: 30.09.2026 Cambridgewalze: 30.09.2026 Aufgang: 09.10.2026 |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | gebeizt mit Vibrance Trio |
Hordeum vulgare var. hexastichon
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Gerste (Hordeum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Gerste:
Wuchsform:
Einjähriges, bestockendes Süßgras mit aufrechten, meist hohlen Halmen, die durch Knoten in mehrere Internodien gegliedert sind.
Wintergerste wird üblicherweise im Herbst gesät, überwintert und besitzt einen sortenabhängigen Vernalisationsbedarf. Die Bestockung beginnt vor dem Winter und kann im Frühjahr fortgesetzt werden.
Blätter:
Blattspreiten flach, linealisch, paralleladrig und meist rau. Die Blattscheiden sind offen, auch wenn sie den Halm umfassen.
Blattöhrchen (Auriculae):
Die langen, sichelförmigen, kahlen beziehungsweise unbewimperten Blattöhrchen sind ein besonders wichtiges Erkennungsmerkmal der Gerste
Blatthäutchen (Ligula):
Blatthäutchen kurz und häutig, am oberen Rand fein gezähnt bis unregelmäßig ausgefranst.
Ähre:
Endständige Ähre mit jeweils drei einblütigen Ährchen an jedem Knoten der Ährenspindel. Das mittlere Ährchen ist sitzend, die beiden seitlichen sind kurz gestielt. Jedes Ährchen besitzt zwei schmale Hüllspelzen.
- Zweizeilige Gerste:
Nur das mittlere Ährchen jeder Dreiergruppe ist fertil und bildet ein Korn.
Die beiden seitlichen Ährchen sind steril und unterschiedlich stark reduziert
Dadurch entsteht zwei Kornreihen.
Die Ähre ist relativ flach und regelmäßig aufgebaut.
- Mehrzeilige Gerste:
Alle drei Ährchen jeder Dreiergruppe sind fertil. Dadurch entstehen sechs Kornreihen.
Je nach Anordnung der Körner erscheint die Ähre regelmäßig sechszeilig oder scheinbar vierzeilig.
Die Ähre wirkt dadurch breiter und kräftiger
Grannen:
Die Grannen sitzen an den Deckspelzen, und meist deutlich länger als die Ähre.
Es gibt auch kurzgrannige, grannenlose und kapuzentragende Formen.
Korn (Karyopse):
Länglich bis länglich-oval, häufig gelblich bis gelblich-braun
Bei bespelzter Gerste sind Deck- und Vorspelze fest mit der Fruchtwand der Karyopse verwachsen. Bei Nacktgerste fehlt diese feste Verbindung; die Spelzen lösen sich beim Dreschen.
| Art | Winterfuttergerste mehrzeilig |
| Sorte | Winnie |
| Körner/m2 | 280 |
| TKG | 53,0 |
| KFxFA % | 93,1 |
| Saatmenge kg/ha | 159,4 |
| Maßnahmen | Aussaat: 30.09.2026 Cambridgewalze: 30.09.2026 Aufgang: 09.10.2026 |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt |
Hordeum vulgare var. distichon
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Gerste (Hordeum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Gerste:
Wuchsform:
Einjähriges, bestockendes Süßgras mit aufrechten, meist hohlen Halmen, die durch Knoten in mehrere Internodien gegliedert sind.
Wintergerste wird üblicherweise im Herbst gesät, überwintert und besitzt einen sortenabhängigen Vernalisationsbedarf. Die Bestockung beginnt vor dem Winter und kann im Frühjahr fortgesetzt werden.
Blätter:
Blattspreiten flach, linealisch, paralleladrig und meist rau. Die Blattscheiden sind offen, auch wenn sie den Halm umfassen.
Blattöhrchen (Auriculae):
Die langen, sichelförmigen, kahlen beziehungsweise unbewimperten Blattöhrchen sind ein besonders wichtiges Erkennungsmerkmal der Gerste
Blatthäutchen (Ligula):
Blatthäutchen kurz und häutig, am oberen Rand fein gezähnt bis unregelmäßig ausgefranst.
Ähre:
Endständige Ähre mit jeweils drei einblütigen Ährchen an jedem Knoten der Ährenspindel. Das mittlere Ährchen ist sitzend, die beiden seitlichen sind kurz gestielt. Jedes Ährchen besitzt zwei schmale Hüllspelzen.
- Zweizeilige Gerste:
Nur das mittlere Ährchen jeder Dreiergruppe ist fertil und bildet ein Korn.
Die beiden seitlichen Ährchen sind steril und unterschiedlich stark reduziert
Dadurch entsteht zwei Kornreihen.
Die Ähre ist relativ flach und regelmäßig aufgebaut.
- Mehrzeilige Gerste:
Alle drei Ährchen jeder Dreiergruppe sind fertil. Dadurch entstehen sechs Kornreihen.
Je nach Anordnung der Körner erscheint die Ähre regelmäßig sechszeilig oder scheinbar vierzeilig.
Die Ähre wirkt dadurch breiter und kräftiger
Grannen:
Die Grannen sitzen an den Deckspelzen, und meist deutlich länger als die Ähre.
Es gibt auch kurzgrannige, grannenlose und kapuzentragende Formen.
Korn (Karyopse):
Länglich bis länglich-oval, häufig gelblich bis gelblich-braun
Bei bespelzter Gerste sind Deck- und Vorspelze fest mit der Fruchtwand der Karyopse verwachsen. Bei Nacktgerste fehlt diese feste Verbindung; die Spelzen lösen sich beim Dreschen.
| Art | Winterbraugerste zweizeilig |
| Sorte | KWS Donau |
| Körner/m2 | 340 |
| TKG | 48,3 |
| KFxFA % | 93,1 |
| Saatmenge kg/ha | 176,4 |
| Maßnahmen | Aussaat: 30.09.2026 Cambridgewalze: 30.09.2026 Aufgang: 09.10.2026 |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt |
Hordeum vulgare var. hexastichon
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Gerste (Hordeum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Gerste:
Wuchsform:
Einjähriges, bestockendes Süßgras mit aufrechten, meist hohlen Halmen, die durch Knoten in mehrere Internodien gegliedert sind.
Wintergerste wird üblicherweise im Herbst gesät, überwintert und besitzt einen sortenabhängigen Vernalisationsbedarf. Die Bestockung beginnt vor dem Winter und kann im Frühjahr fortgesetzt werden.
Blätter:
Blattspreiten flach, linealisch, paralleladrig und meist rau. Die Blattscheiden sind offen, auch wenn sie den Halm umfassen.
Blattöhrchen (Auriculae):
Die langen, sichelförmigen, kahlen beziehungsweise unbewimperten Blattöhrchen sind ein besonders wichtiges Erkennungsmerkmal der Gerste
Blatthäutchen (Ligula):
Blatthäutchen kurz und häutig, am oberen Rand fein gezähnt bis unregelmäßig ausgefranst.
Ähre:
Endständige Ähre mit jeweils drei einblütigen Ährchen an jedem Knoten der Ährenspindel. Das mittlere Ährchen ist sitzend, die beiden seitlichen sind kurz gestielt. Jedes Ährchen besitzt zwei schmale Hüllspelzen.
- Zweizeilige Gerste:
Nur das mittlere Ährchen jeder Dreiergruppe ist fertil und bildet ein Korn.
Die beiden seitlichen Ährchen sind steril und unterschiedlich stark reduziert
Dadurch entsteht zwei Kornreihen.
Die Ähre ist relativ flach und regelmäßig aufgebaut.
- Mehrzeilige Gerste:
Alle drei Ährchen jeder Dreiergruppe sind fertil. Dadurch entstehen sechs Kornreihen.
Je nach Anordnung der Körner erscheint die Ähre regelmäßig sechszeilig oder scheinbar vierzeilig.
Die Ähre wirkt dadurch breiter und kräftiger
Grannen:
Die Grannen sitzen an den Deckspelzen, und meist deutlich länger als die Ähre.
Es gibt auch kurzgrannige, grannenlose und kapuzentragende Formen.
Korn (Karyopse):
Länglich bis länglich-oval, häufig gelblich bis gelblich-braun
Bei bespelzter Gerste sind Deck- und Vorspelze fest mit der Fruchtwand der Karyopse verwachsen. Bei Nacktgerste fehlt diese feste Verbindung; die Spelzen lösen sich beim Dreschen.
| Art | Winterfuttergerste mehrzeilig |
| Sorte | KWS Faro |
| Körner/m2 | 320 |
| TKG | 42,3 |
| KFxFA % | 92,2 |
| Saatmenge kg/ha | 146,9 |
| Maßnahmen | Aussaat: 30.09.2026 Cambridgewalze: 30.09.2026 Aufgang: 09.10.2026 |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt |
Avena sativa
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: (Pooideae)
Tribus: Aveneae
Gattung: Hafer (Avena)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Hafer:
Wuchsform:
Einjähriges, horstbildendes Süßgras mit aufrechtem, meist hohlem Halm. Der Halm ist durch mehrere Knoten und Internodien gegliedert.
Winterhafer wird im Herbst ausgesät und ist für die Überwinterung selektiert.
Er besitzt eine höhere Winterhärte als Sommerhafer. Dennoch kann er bei starken Frösten auswintern.
Blätter:
Blattspreiten flach, linealisch bis lanzettlich und paralleladrig. Die Blattoberfläche ist häufig rau. Die Blattscheiden umfassen den Halm
Blattöhrchen (Auriculae):
Blattöhrchen fehlen.
Blatthäutchen (Ligula):
Deutlich ausgebildet, häutig und relativ groß. Der obere Rand kann glatt, fein gezähnt oder unregelmäßig eingeschnitten sein
Rispe:
Endständige, lockere und ausgebreitete Rispe mit verzweigten Seitenästen. Die Ährchen sitzen einzeln an den Rispenästen und sind häufig nickend
Damit unterscheidet sich Hafer deutlich von Getreidearten mit kompakter Ähre, beispielsweise Gerste und Weizen
Ährchen:
Mehrblütig und von zwei großen Hüllspelzen umgeben. Die einzelnen Blüten besitzen Deck- und Vorspelzen
Die Ährchen sind vergleichsweise groß und locker aufgebaut
Grannen:
Grannen können vorhanden sein und entspringen insbesondere an den Deckspelzen. Sie sind häufig gekniet und gedreht
Ihre Ausprägung kann je nach Sorte unterschiedlich sein und bei bestimmten Formen weitgehend fehlen
Korn (Karyopse):
Länglich bis spindelförmig und meist gelblich bis gelblich-weiß gefärbt
Bei Spelzhafer ist die Karyopse mit den Deck- und Vorspelzen fest umschlossen und bleibt beim üblichen Dreschen bespelzt.
Bei Nackthafer lösen sich die Spelzen beim Dreschen weitgehend vom Korn
| Art | Winterhafer |
| Sorte | KWS Snowbird |
| Körner/m2 | 335 |
| TKG | 38,0 |
| KFxFA % | 94,1 |
| Saatmenge kg/ha | 135,4 |
| Maßnahmen | Aussaat: 30.09.2026 Cambridgewalze: 30.09.2026 Aufgang: 09.10.2026 |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt
|
Secale cereale
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Roggen (Secale)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Roggen:
Wuchsform:
Winterjähriges, horstbildendes Süßgras mit aufrechtem, meist hohlem Halm. Der Halm ist durch mehrere Knoten und Internodien gegliedert.
Aussaat im Herbst, Winterroggen benötigt normalerweise eine längere Kälteeinwirkung, im Herbst vegetative Entwicklung und Bestockung.
Blätter:
Blattspreiten flach, linealisch, paralleladrig. Die Blattoberfläche ist häufig rau. Die Blattscheiden umfassen den Halm
Blattöhrchen (Auriculae):
Kurz, schmal und sichelförmig, meist unbewimpert oder nur schwach bewimpert
Sie umfassen den Halm nur teilweise und sind weniger stark ausgeprägt als bei Gerste
Blatthäutchen (Ligula):
Kurz bis mittelgroß, häutig und meist glatt bis fein gezähnt. Es befindet sich am Übergang zwischen Blattscheide und Blattspreite
Ähre:
Endständige, schlanke und längliche Ähre mit einer deutlich ausgebildeten Ährenspindel. An jedem Knoten der Ährenspindel sitzt ein Ährchen
Die Ähre ist länglich und vergleichsweise schlank
Ährchen:
Die Ährchen sind überwiegend zweiblütig und jeweils von zwei Hüllspelzen umgeben.
Grannen:
Die Deckspelzen tragen deutliche, je nach Sorte unterschiedlich lange Grannen.
Dadurch erhält die Roggenähre ihr charakteristisches, borstig wirkendes Erscheinungsbild
Korn (Karyopse):
Länglich bis länglich-oval, häufig graugrünlich bis gelblich-braun gefärbt
Die Karyopse besitzt eine ausgeprägte Bauchfurche
Bei der Reife bzw. beim Dreschen lösen sich die Spelzen weitgehend vom Korn
| Art | Winterroggen Population |
| Sorte | Dukato |
| Körner/m2 | 280 |
| TKG | 43,9 |
| KFxFA % | 87,4 |
| Saatmenge kg/ha | 140,6 |
| Maßnahmen | Aussaat: 30.09.2026 Cambridgewalze: 30.09.2026 Aufgang: 09.10.2026 |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | gebeizt mit: Vibrance Trio
|
Triticosecale
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Triticale
Morphologische Erkennungsmerkmale von Triticale:
Wissenschaftlicher Hinweis:
Triticale ist eine durch Kreuzung von Weizen (Triticum spp.) und Roggen (Secale spp.) entstandene Getreidegruppe
Aufgrund ihrer hybriden Herkunft und der unterschiedlichen Züchtungstypen weisen Triticale-Pflanzen eine vergleichsweise hohe morphologische Variabilität auf
Einzelne Merkmale, insbesondere die Ausprägung von Grannen, Ähre und Blattorganen, sollten daher nicht als absolut artspezifisch betrachtet werden
Wuchsform:
Winterannuelles, horstbildendes Süßgras mit aufrechtem, meist hohlem Halm. Der Halm ist durch mehrere Knoten und Internodien gegliedert
In Wuchsform und Halmstruktur zeigt Triticale Merkmale, die zwischen Weizen und Roggen liegen können.
Wintertriticale wird üblicherweise im Herbst ausgesät, überwintert im vegetativen Zustand und benötigt in der Regel eine längere Kälteeinwirkung.
Blätter:
Blattspreiten flach, linealisch bis lanzettlich, paralleladrig. Die Blattoberfläche ist häufig rau. Die Blattscheiden umfassen den Halm
Blattöhrchen (Auriculae):
Deutlich ausgebildet, meist sichelförmig und überwiegend unbewimpert bis schwach bewimpert. Sie umfassen den Halm teilweise bis weitgehend
Die Ausprägung der Blattöhrchen kann je nach Genotyp variieren
Blatthäutchen (Ligula):
Kurz bis mittelgroß, häutig und meist glatt bis fein gezähnt. Form und Ausprägung können zwischen verschiedenen Triticale-Genotypen variieren
Ähre:
Endständige, längliche und kompakte bis mäßig lockere Ähre mit deutlich ausgebildeter Ährenspindel.
Die Form und Dichte der Ähre können je nach Genotyp variieren und Merkmale von Weizen und Roggen miteinander kombinieren
Ährchen:
An den Knoten der Ährenspindel sitzen die Ährchen einzeln
Die Ährchen sind mehrblütig und jeweils von zwei Hüllspelzen umgeben
Grannen:
Grannen können vorhanden sein und weisen je nach Genotyp eine unterschiedliche Länge und Ausprägung auf
Bei begrannten Formen sind sie deutlich sichtbar und können über die Ährchen hinausragen
Ihre Ausprägung kann sowohl weizen- als auch roggenähnliche Merkmale zeigen
Korn (Karyopse):
Länglich bis länglich-oval, meist gelblich bis gelblich-braun. Form, Größe und Färbung können abhängig vom Genotyp variieren
Die Karyopse weist morphologische Merkmale auf, die sowohl dem Weizen als auch dem Roggen ähneln können
Das Korn ist im reifen Ährchen von Spelzen umgeben, wird beim Drusch jedoch in der Regel frei.
| Art | Wintertriticale |
| Sorte | Bilboquet |
| Körner/m2 | 280 |
| TKG | 37,4 |
| KFxFA % | 89,3 |
| Saatmenge kg/ha | 117,3 |
| Maßnahmen | Aussaat: 30.09.2026 Cambridgewalze: 30.09.2026 Aufgang: 09.10.2026 |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt
|
Triticum aestivum
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Weizen (Triticum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Weizen:
Wuchsform:
Einjähriges, bei Herbstsaat überwinterndes, horstbildendes Gras. Die Halme wachsen aufrecht und sind in Knoten und Internodien gegliedert.;
Die Internodien sind meist hohl, die Knoten massiv. Durch Bestockung entstehen Seitentriebe an der Halmbasis.
Winterweizen wird üblicherweise im Herbst ausgesät, überwintert und benötigt zur generativen Entwicklung einen sortenabhängigen Kältereiz.
Blätter:
Die Blätter sind wechselständig und zweizeilig angeordnet. Die Blattspreiten sind flach, linealisch und paralleladrig. Die Blattscheiden umfassen den Halm.
Blattöhrchen (Auriculae):
Am Übergang zwischen Blattscheide und Blattspreite sitzen meist kurze, sichelförmige Öhrchen, die den Halm teilweise umfassen. Sie sind typischerweise am Rand bewimpert.
Wichtiges vegetatives Feldkennzeichen: die bewimperten Blattöhrchen, insbesondere in Kombination mit dem kurzen, häutigen Blatthäutchen.
Blatthäutchen (Ligula):
Häutig und kurz, meist nur wenige Millimeter lang; der obere Rand ist überwiegend abgestutzt bis fein gezähnt.
Ähre:
Endständige Ähre mit unverzweigter Ährenspindel.
An jedem Spindelabsatz sitzt ein einzelnes, mehrblütiges Ährchen; die Ährchen sind wechselständig in zwei Reihen angeordnet.
Jedes Ährchen wird an der Basis von zwei Hüllspelzen umfasst.
Grannen:
Je nach Sorte unbegrannt, kurz begrannt oder lang begrannt. Die Grannen gehen von den Deckspelzen aus und können mehrere Zentimeter lang werden.
Korn (Karyopse):
Das Korn ist oval bis länglich-ellipsoidisch. Es besitzt auf der Bauchseite eine deutliche Längsfurche und am dem Keimling gegenüberliegenden Ende einen Haarbesatz („Bärtchen“). Die Färbung variiert je nach Sorte von weißlich beziehungsweise hellgelb bis rötlich-braun.
Bei gewöhnlichem Weichweizen werden die Körner beim Dreschen aus den Spelzen gelöst,er ist nacktdreschend.
| Art | Winterweizen B Hybrid |
| Sorte | SU Hybingo |
| Körner/m2 | 135 |
| TKG | 52,0 |
| KFxFA % | 87,4 |
| Saatmenge kg/ha | 80,3 |
| Maßnahmen | Aussaat: 02.11.2026 Aufgang: |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | gebeizt mit Vibrance Trio |
Triticum aestivum
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Weizen (Triticum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Weizen:
Wuchsform:
Einjähriges, bei Herbstsaat überwinterndes, horstbildendes Gras. Die Halme wachsen aufrecht und sind in Knoten und Internodien gegliedert.;
Die Internodien sind meist hohl, die Knoten massiv. Durch Bestockung entstehen Seitentriebe an der Halmbasis.
Winterweizen wird üblicherweise im Herbst ausgesät, überwintert und benötigt zur generativen Entwicklung einen sortenabhängigen Kältereiz.
Blätter:
Die Blätter sind wechselständig und zweizeilig angeordnet. Die Blattspreiten sind flach, linealisch und paralleladrig. Die Blattscheiden umfassen den Halm.
Blattöhrchen (Auriculae):
Am Übergang zwischen Blattscheide und Blattspreite sitzen meist kurze, sichelförmige Öhrchen, die den Halm teilweise umfassen. Sie sind typischerweise am Rand bewimpert.
Wichtiges vegetatives Feldkennzeichen: die bewimperten Blattöhrchen, insbesondere in Kombination mit dem kurzen, häutigen Blatthäutchen.
Blatthäutchen (Ligula):
Häutig und kurz, meist nur wenige Millimeter lang; der obere Rand ist überwiegend abgestutzt bis fein gezähnt.
Ähre:
Endständige Ähre mit unverzweigter Ährenspindel.
An jedem Spindelabsatz sitzt ein einzelnes, mehrblütiges Ährchen; die Ährchen sind wechselständig in zwei Reihen angeordnet.
Jedes Ährchen wird an der Basis von zwei Hüllspelzen umfasst.
Grannen:
Je nach Sorte unbegrannt, kurz begrannt oder lang begrannt. Die Grannen gehen von den Deckspelzen aus und können mehrere Zentimeter lang werden.
Korn (Karyopse):
Das Korn ist oval bis länglich-ellipsoidisch. Es besitzt auf der Bauchseite eine deutliche Längsfurche und am dem Keimling gegenüberliegenden Ende einen Haarbesatz („Bärtchen“). Die Färbung variiert je nach Sorte von weißlich beziehungsweise hellgelb bis rötlich-braun.
Bei gewöhnlichem Weichweizen werden die Körner beim Dreschen aus den Spelzen gelöst,er ist nacktdreschend.
| Art | Winterweißweizen |
| Sorte | Alabaster |
| Körner/m2 | 340 |
| TKG | 45,4 |
| KFxFA % | 99,0 |
| Saatmenge kg/ha | 157,5 |
| Maßnahmen | Aussaat: 02.11.2026 Aufgang: |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | gebeizt |
Triticum aestivum
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Weizen (Triticum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Weizen:
Wuchsform:
Einjähriges, bei Herbstsaat überwinterndes, horstbildendes Gras. Die Halme wachsen aufrecht und sind in Knoten und Internodien gegliedert.;
Die Internodien sind meist hohl, die Knoten massiv. Durch Bestockung entstehen Seitentriebe an der Halmbasis.
Winterweizen wird üblicherweise im Herbst ausgesät, überwintert und benötigt zur generativen Entwicklung einen sortenabhängigen Kältereiz.
Blätter:
Die Blätter sind wechselständig und zweizeilig angeordnet. Die Blattspreiten sind flach, linealisch und paralleladrig. Die Blattscheiden umfassen den Halm.
Blattöhrchen (Auriculae):
Am Übergang zwischen Blattscheide und Blattspreite sitzen meist kurze, sichelförmige Öhrchen, die den Halm teilweise umfassen. Sie sind typischerweise am Rand bewimpert.
Wichtiges vegetatives Feldkennzeichen: die bewimperten Blattöhrchen, insbesondere in Kombination mit dem kurzen, häutigen Blatthäutchen.
Blatthäutchen (Ligula):
Häutig und kurz, meist nur wenige Millimeter lang; der obere Rand ist überwiegend abgestutzt bis fein gezähnt.
Ähre:
Endständige Ähre mit unverzweigter Ährenspindel.
An jedem Spindelabsatz sitzt ein einzelnes, mehrblütiges Ährchen; die Ährchen sind wechselständig in zwei Reihen angeordnet.
Jedes Ährchen wird an der Basis von zwei Hüllspelzen umfasst.
Grannen:
Je nach Sorte unbegrannt, kurz begrannt oder lang begrannt. Die Grannen gehen von den Deckspelzen aus und können mehrere Zentimeter lang werden.
Korn (Karyopse):
Das Korn ist oval bis länglich-ellipsoidisch. Es besitzt auf der Bauchseite eine deutliche Längsfurche und am dem Keimling gegenüberliegenden Ende einen Haarbesatz („Bärtchen“). Die Färbung variiert je nach Sorte von weißlich beziehungsweise hellgelb bis rötlich-braun.
Bei gewöhnlichem Weichweizen werden die Körner beim Dreschen aus den Spelzen gelöst,er ist nacktdreschend.
| Art | Winterweizen B |
| Sorte | SU Mangold |
| Körner/m2 | 290 |
| TKG | 49,3 |
| KFxFA % | 89,3 |
| Saatmenge kg/ha | 160,1 |
| Maßnahmen | Aussaat: 02.11.2026 Aufgang: |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | gebeizt
|
Triticum aestivum
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Weizen (Triticum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Weizen:
Wuchsform:
Einjähriges, bei Herbstsaat überwinterndes, horstbildendes Gras. Die Halme wachsen aufrecht und sind in Knoten und Internodien gegliedert.;
Die Internodien sind meist hohl, die Knoten massiv. Durch Bestockung entstehen Seitentriebe an der Halmbasis.
Winterweizen wird üblicherweise im Herbst ausgesät, überwintert und benötigt zur generativen Entwicklung einen sortenabhängigen Kältereiz.
Blätter:
Die Blätter sind wechselständig und zweizeilig angeordnet. Die Blattspreiten sind flach, linealisch und paralleladrig. Die Blattscheiden umfassen den Halm.
Blattöhrchen (Auriculae):
Am Übergang zwischen Blattscheide und Blattspreite sitzen meist kurze, sichelförmige Öhrchen, die den Halm teilweise umfassen. Sie sind typischerweise am Rand bewimpert.
Wichtiges vegetatives Feldkennzeichen: die bewimperten Blattöhrchen, insbesondere in Kombination mit dem kurzen, häutigen Blatthäutchen.
Blatthäutchen (Ligula):
Häutig und kurz, meist nur wenige Millimeter lang; der obere Rand ist überwiegend abgestutzt bis fein gezähnt.
Ähre:
Endständige Ähre mit unverzweigter Ährenspindel.
An jedem Spindelabsatz sitzt ein einzelnes, mehrblütiges Ährchen; die Ährchen sind wechselständig in zwei Reihen angeordnet.
Jedes Ährchen wird an der Basis von zwei Hüllspelzen umfasst.
Grannen:
Je nach Sorte unbegrannt, kurz begrannt oder lang begrannt. Die Grannen gehen von den Deckspelzen aus und können mehrere Zentimeter lang werden.
Korn (Karyopse):
Das Korn ist oval bis länglich-ellipsoidisch. Es besitzt auf der Bauchseite eine deutliche Längsfurche und am dem Keimling gegenüberliegenden Ende einen Haarbesatz („Bärtchen“). Die Färbung variiert je nach Sorte von weißlich beziehungsweise hellgelb bis rötlich-braun.
Bei gewöhnlichem Weichweizen werden die Körner beim Dreschen aus den Spelzen gelöst,er ist nacktdreschend.
| Art | Winterweizen A begrannt |
| Sorte | KWS Ultim |
| Körner/m2 | 320 |
| TKG | 48,1 |
| KFxFA % | 95,0 |
| Saatmenge kg/ha | 162,0 |
| Maßnahmen | Aussaat: 02.11.2026 Aufgang: |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt |
Triticum durum
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Weizen (Triticum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Durumweizen:
Wuchsform:
Winterannuelles, horstbildendes Süßgras mit aufrechtem Halm. Der Halm ist durch Knoten und Internodien gegliedert; die Knoten sind fest, die Internodien meist hohl.
Durch Bestockung können mehrere Halme aus einer Pflanze hervorgehen.
Winterdurum wird im Herbst ausgesät. Es besitzt in der Regel einen Vernalisationsbedarf und eine, je nach Sorte unterschiedlich ausgeprägte Winterhärte
Blätter:
Blätter wechselständig und zweizeilig angeordnet; Blattspreiten flach, linealisch bis lanzettlich und paralleladrig; Blattscheiden umfassen den Halm
Blattöhrchen (Auriculae):
Meist klein und bewimpert. Ausprägung und Behaarung variieren.
Bewimperte Blattöhrchen kommen auch bei anderen Weizenarten vor und sind kein eindeutiges Kennzeichen von Durumweizen.
Blatthäutchen (Ligula):
Häutig und kurz; Form und Rand können variieren.
Ähre:
Endständig und meist aufrecht. An jedem Knoten der Ährenspindel sitzt ein Ährchen; die Ährchen stehen wechselständig in zwei gegenüberliegenden Reihen.
Jedes Ährchen ist von zwei Hüllspelzen umgeben und enthält mehrere Blüten.
Die Ähre ist bei vielen Durumsorten dicht und kompakt, die Ausprägung variiert jedoch.
Grannen:
Durumweizen ist typischerweise begrannt.
Länge und Ausprägung der Grannen hängen von Sorte und Genotyp ab.
Korn (Karyopse):
Meist länglich bis elliptisch, mit deutlicher Bauchfurche und einem Haarbüschel am apikalen Ende.
Das Korn ist typischerweise hart und häufig glasig; die Farbe reicht meist von gelblich bis bernsteinfarben.
Die gelbliche Endospermfarbe steht mit dem Carotinoidgehalt in Zusammenhang.
| Art | Winterdurum |
| Sorte | Wintergold |
| Körner/m2 | 390 |
| TKG | 44,2 |
| KFxFA % | 86,5 |
| Saatmenge kg/ha | 222,0 |
| Maßnahmen | Aussaat: 02.11.2026 Aufgang: |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt |
Triticum dioccum
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Weizen (Triticum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Emmer:
Wissenschaftlicher Hinweis:
Emmer (Triticum dicoccum) gehört zu den Spelzweizen
Ein charakteristisches Merkmal ist die feste Verbindung der Karyopse mit den Spelzen, sodass sich die Körner beim Dreschen nicht vollständig von diesen lösen
Die Kombination aus Ährenstruktur, Spelzenmerkmalen, Grannen und Blattmerkmalen ermöglicht eine morphologische Charakterisierung
Wuchsform:
Einjähriges, horstbildendes Süßgras mit aufrechtem, meist hohlem Halm
Der Halm ist durch mehrere Knoten und Internodien gegliedert und kann sich durch Bestockung verzweigen
Blätter:
Blätter wechselständig und zweizeilig angeordnet. Blattspreiten flach, linealisch bis lanzettlich und paralleladrig. Die Blattscheiden umfassen den Halm
Blattöhrchen (Auriculae):
Kurz, sichelförmig und den Halm teilweise umfassend. Die Öhrchen sind deutlich bewimpert
Wichtiges Feldkennzeichen: kurze, deutlich bewimperte Blattöhrchen
Blatthäutchen (Ligula):
Häutig und relativ kurz, meist etwa 1–4 mm lang. Der obere Rand ist überwiegend abgestutzt und kann glatt bis fein gezähnt ausgebildet sein
Ähre:
Endständig, aufrecht, länglich und zweizeilig aufgebaut. Die Ährchen sitzen einzeln an den Knoten der Ährenspindel und enthalten mehrere Blüten
Die Ähre ist relativ kompakt und besitzt eine kräftige, deutlich ausgebildete Ährenspindel
Bei Reife zerfällt die Ährenspindel in einzelne Spindelglieder, wobei die Ährchen von den Spelzen fest umschlossen bleiben
Grannen:
Die Ähre ist typischerweise begrannt
Die Grannen können mehrere Zentimeter lang sein und entspringen an den Deckspelzen
Ihre Länge und Ausprägung können abhängig von Sorte und Genotyp variieren
Korn (Karyopse):
Karyopse oval bis ellipsoidisch, mit ausgeprägter Längs- bzw. Bauchfurche und einem Haarbüschel am distalen Ende
Bei Emmer bleibt die Karyopse nach der Reife fest von Deck- und Vorspelze umschlossen
Die Körner können je nach Genotyp gelblich, gelblich-braun bis rötlich gefärbt sein
| Art | Emmer |
| Sorte | Späths Albjuwel |
| Körner/m2 | 320 |
| TKG | 55,2 |
| KFxFA % | 86,4 |
| Saatmenge kg/ha | 204,4 |
| Maßnahmen | Aussaat: 02.11.2026 Aufgang: |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt |
Triticum aestivum ssp. spelta
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Weizen (Triticum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Dinkel:
Wissenschaftlicher Hinweis:
Dinkel (Triticum spelta L.) gehört zu den Spelzweizen
Ein charakteristisches Merkmal ist die feste Verbindung der Karyopse mit den Spelzen, sodass sich die Körner beim Dreschen nicht vollständig von diesen lösen
Wuchsform:
Einjähriges, horstbildendes Süßgras mit aufrechtem, meist hohlem Halm
Der Halm ist durch mehrere Knoten und Internodien gegliedert und kann sich durch Bestockung verzweigen
Blätter:
Blätter wechselständig und zweizeilig angeordnet. Die Blattspreiten sind flach, linealisch bis lanzettlich, paralleladrig mit rauher Oberfläche. Die Blattscheiden umfassen den Halm
Blattöhrchen (Auriculae):
Kurz, sichelförmig und den Halm teilweise umfassend und deutlich bewimpert
Wichtiges Feldkennzeichen: kurze, deutlich bewimperte Blattöhrchen
Blatthäutchen (Ligula):
Häutig und relativ kurz. Der obere Rand ist überwiegend abgestutzt und kann glatt bis fein gezähnt ausgebildet sein
Ähre:
Endständig, aufrecht bis leicht überhängend, länglich und zweizeilig aufgebaut. Die Ährchen sitzen einzeln an den Knoten der Ährenspindel und enthalten mehrere Blüten
Die Ähre ist vergleichsweise lang und locker aufgebaut
Bei Reife zerfällt die Ährenspindel in einzelne Spindelglieder, wobei die Ährchen von den Spelzen fest umschlossen bleiben
Grannen:
Die Ährchen können begrannt oder unbegrannt sein
bei begrannten Formen entspringen die Grannen an den Deckspelzen und können mehrere Zentimeter lang sein
Länge und Ausprägung variieren jedoch je nach Sorte bzw. Genotyp
Korn (Karyopse):
Karyopse länglich bis elliptisch, mit ausgeprägter Bauchfurche und einem Haarbüschel am distalen Ende
Bei Dinkel bleibt die Karyopse nach der Reife fest von Deck- und Vorspelze umschlossen
Die Körner können je nach Genotyp gelblich, gelblich-braun bis rötlich gefärbt sein
| Art | Dinkel |
| Sorte | Zollernfit |
| Körner/m2 | 275 |
| TKG | 57,1 |
| KFxFA % | 94,1 |
| Saatmenge kg/ha | 167,0 |
| Maßnahmen | Aussaat: 02.11.2026 Aufgang: |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt |
Triticum monococcum
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Triticeae
Gattung: Weizen (Triticum)
Morphologische Erkennungsmerkmale von Einkorn:
Wissenschaftlicher Hinweis:
Einkorn (Triticum monococcum L.) ist eine diploide, einjährige Spelzweizenart
Die Karyopse bleibt nach der Reife fest mit den umgebenden Spelzen verbunden und wird beim Dreschen nicht vollständig freigelegt
Ein charakteristisches Merkmal von Einkorn ist die Ausbildung von nur einem entwickelten Korn je Ährchen
Wuchsform:
Einjähriges, horstbildendes Süßgras mit aufrechtem, meist hohlem und vergleichsweise schlankem Halm
Der Halm ist durch mehrere Knoten und Internodien gegliedert und kann sich durch Bestockung verzweigen
Blätter:
Blätter wechselständig und zweizeilig angeordnet. Die Blattspreiten sind flach, linealisch bis lanzettlich und paralleladrig. Die Blattscheiden umfassen den Halm
Blattöhrchen (Auriculae):
Kurz, sichelförmig und den Halm teilweise umfassend und sind deutlich bewimpert
Wichtiges Feldkennzeichen: kurze, deutlich bewimperte Blattöhrchen
Blatthäutchen (Ligula):
Häutig und relativ kurz. Der obere Rand ist überwiegend abgestutzt und kann glatt bis fein gezähnt ausgebildet sein
Ähre:
Endständig, aufrecht, schmal und länglich. Die Ährchen sitzen einzeln an den Knoten der Ährenspindel und sind jeweils von zwei Hüllspelzen umgeben
Jedes Ährchen enthält typischerweise eine entwickelte Karyopse, während weitere Blütenanlagen reduziert oder steril sein können
Dieses Merkmal unterscheidet Einkorn deutlich von mehrkörnigen Spelzweizen wie Emmer
Bei Reife zerfällt die Ährenspindel in einzelne Spindelglieder, wobei die Ährchen von den Spelzen fest umschlossen bleiben
Grannen:
Die Ähre ist typischerweise begrannt
Die Grannen entspringen an den Deckspelzen und können deutlich über die Ährchen hinausragen
Länge und Ausprägung der Grannen können abhängig vom Genotyp variieren
Korn (Karyopse):
Karyopse klein, vergleichsweise schmal, länglich bis elliptisch und meist mit einer ausgeprägten Bauchfurche
Nach der Reife bleibt die Karyopse fest von Deck- und Vorspelze umschlossen
Die Kornfarbe kann je nach Genotyp von gelblich bis gelblich-braun variieren
| Art | Einkorn |
|---|---|
| Sorte | Monomax |
| Körner/m2 | 280 |
| TKG | 28,2 |
| KFxFA % | 77,4 |
| Saatmenge kg/ha | 102,0 |
| Maßnahmen | Aussaat: 02.11.2026 Aufgang: |
| Düngung | |
| Pflanzenschutz | ungebeizt |