Ackerkulturen mit und ohne Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz umfasst Maßnahmen, die Kulturpflanzen vor Krankheiten, Schädlingen und Unkräutern schützen sollen. 
Diese Maßnahmen können auf mechanischem oder chemischem Weg erfolgen.  
Alternativ können Nützlinge, Mikroorganismen und Lockstoffe als biologische und biotechnische Methoden eingesetzt werden. 
Im integrierten Pflanzenschutz stehen vorbeugende Maßnahmen im Vordergrund, um Umwelt und Gesundheit zu schonen.

Foto: Reihen von jungen Maispflanzen wachsen auf einem Feld. Die Pflanzen sind grün und gesund, umgeben von Erde und einigen Unkräutern. Die Sonne scheint auf die Pflanzen, was auf eine landwirtschaftliche Umgebung hinweist.
Mais

Pflanzenschutz im Lehrgaten Phytomedizin

Bei den Flächenkulturen konzentrieren wir uns auf die in Baden-Württemberg am häufigsten angebauten Feldfrüchte. Im Lehrgarten Phytomedizin verzichten wir weitestgehend auf den Einsatz von Pestiziden. 
Nur bei sehr starkem Befallsdruck kommen Fungizide und Insektizide zum Einsatz. 
Bei den Herbiziden verfolgen wir eine andere Strategie: Eine Hälfte der Kultur wird wie unter Produktionsbedingungen behandelt, die andere Hälfte bleibt gänzlich unbehandelt.
Die Besucher können so einen Eindruck von den spezifischen Schadwirkungen und der Bedeutung des Pflanzenschutzes für die moderne Landwirtschaft gewinnen, indem sie die Parzellenhälften mit und ohne Pflanzenschutz vergleichen.

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