Dauerkulturen

Dauerkulturen sind landwirtschaftliche Kulturen, die nicht der jährlichen Fruchtfolge unterliegen, sondern über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren auf derselben Fläche verbleiben und in dieser Zeit wiederkehrende Erträge liefern.

Dauerkulturen

Dauerkulturen zeichnen sich durch eine mehrjährige Nutzung aus und erfordern keine jährliche Neueinsaat. Aufgrund ihrer langfristigen Anlage und Bewirtschaftung erzielen Dauerkulturen in der Regel eine hohe Flächenwertschöpfung und dienen primär der Nahrungsmittelerzeugung.
Zu den klassischen Formen der Dauerkulturen gehören unter anderem Weinbauflächen, Obstanlagen wie Apfel- und Birnenplantagen, Beerensträucher, Hopfenanlagen, Spargelfelder sowie Baumschulen die das Landschaftsbild vieler Regionen prägen.
Dauergrünland wie Wiesen und Weiden zählen hingegen nicht zu den Dauerkulturen.
Dauerkulturen sind in der Regel arbeits- und kapitalintensiv und setzen häufig spezifische Standortbedingungen voraus. Sie liefern oftmals hochwertige Erzeugnisse, die einer weiteren Verarbeitung bedürfen. Darüber hinaus tragen sie zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen landwirtschaftlicher Produktion und Umwelt bei.