Biogas-Wildpflanzenmischungen (WPM) enthalten ein-, zwei-und mehrjährige blütenreiche und überwiegend wilde Pflanzenarten, die zur Nutzung als Biogassubstrat geeignet sind aber als solches bisher keine Verwendung fanden. Die WPM können die Bodenbearbeitungsintensität über fünf bis sieben Jahre erheblich reduzieren. Pestizide werden keine angewendet, gegebenenfalls mit Ausnahme der Herbizide im Ansaatjahr. Auch bei geringeren jährlichen Biogaserträgen der WPM im Vergleich zu Mais können WPM somit maisbetonte Fruchtfolgen auflockern und unter vielseitigen sozialen wie ökologischen Aspekten aufwerten (Nahrung für Bestäuberinsekten, Lebensraum für Niederwild, Grundwasserschutz, Landschaftsbild).