Kurzumtriebspflanzen (KUP)
Weiden und Pappeln gehören zu den schnellwachsenden Baumarten, die auf Ackerland angebaut werden dürfen. Sie haben ihren stärksten Zuwachs an Biomasse in den ersten Jahren nach der Pflanzung oder Ernte und können daher im „Kurzumtrieb“, also wiederholt alle 3 –6 Jahre, beerntetwerden. Bei der Ernte wird circa 15 cm oberhalb des Bodens der gesamte Baum abgeschnitten und die Stämme und Äste entweder zum Trocknen abgelegt oder direkt zu Häckseln verarbeitet. Die geerntete Biomasse enthält circa 45% Cellulose und 15% Lignin. Damit eignet sie sich besonders gut zur Papierherstellung oder zur Wärmeerzeugung durch Verbrennung.