Cydonia oblonga
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Amygdaloideae
Tribus: Kernobstgewächse (Maleae)
Gattung: Quitten (Cydonia Mill.)
| Art | Quitte |
| Sorte | 'Konstantinopler Apfelquitte' Historische Apfelquittensorte; vermutlich aus dem östlichen Mittelmeerraum bzw. der heutigen Türkei stammend |
| Pflückreife | Anfang bis Mitte Oktober |
| Genussreife | Oktober bis Dezember (nach kurzer Nachreife) |
| Frucht | Mittelgroß bis groß; apfelförmig bis rundlich; dicht filzig behaart, später nahezu unbehaart; festes, cremeweißes bis gelblich-weißes Fruchtfleisch mit feiner Zellstruktur; sehr aromatisch |
| Farbe | Grundfarbe: grünlich-gelb; bei Vollreife leuchtend goldgelb |
| Geschmack | Roh herb und adstringierend; nach dem Kochen oder Verarbeiten angenehm süß-säuerlich, intensiv aromatisch mit sortentypischem Quittenduft |
| Eignung | Gelee; Konfitüre; Kompott; Quittenbrot; Saft; Sirup; Liköre; Destillate; hervorragend zum Kochen und Backen |
| Anfälligkeit | Feuerbrand (Erwinia amylovora): gering bis mäßig anfällig Blattbräune (Diplocarpon mespili): geringe bis mittlere Anfälligkeit Monilia-Fruchtfäule (Monilinia fructigena): geringe bis mittlere Anfälligkeit Keine bekannten spezifischen genetischen Resistenzen |
| Wuchs | Mittelstarker Wuchs Aufrechte bis breit ausladende, locker aufgebaute Krone mit kräftiger Verzweigung Früher Ertragsbeginn; regelmäßige und hohe Erträge Mittelgrünes, sommergrünes Laub Große weiß bis zart rosafarbene Blüten; April bis Mai |
Standort Winterhärte | Sonnige bis leicht halbschattige Standorte; warme, geschützte Lagen; tiefgründige, humose, nährstoffreiche und gut durchlässige Böden mit gleichmäßiger Wasserversorgung; tiefwurzelnd; empfindlich gegenüber Staunässe winterhart; für die meisten mitteleuropäischen Anbauregionen geeignet; Blüten können in spätfrostgefährdeten Lagen geschädigt werden |