Zwischenfrüchte

Zwischenfrüchte sind Feldfrüchte die zwischen der zur Hauptnutzung angebauten landwirtschaftlichen Kulturpflanzen als Erweiterung der Fruchtfolge, der Gründüngung und zur Futternutzung stehen. Sie werden als Sommer- und Winterzwischenfrüchte oder auch als Untersaat  in der Hauptfrucht (Deckfrucht) angebaut. Zwischenfrüchte können als Reinkultur oder als Mischung angebaut werden.

Zwischenfrüchte

Folgende Effekte können durch den Zwischenfruchtanbau erzielt werden:

  • Stickstoffbindung aus der Luft durch Zwischenfruchtanbau mit Leguminosen. Der so gebundene Stickstoff steht der nächsten Frucht in der Fruchtfolge zur Verfügung, der Ertrag kann somit gesteigert werden und mineralischer Stickstoff bzw. Gülle eingespart werden.

  • Nährstoffkonservierung in der Biomasse.

  • Anregung und Förderung des Bodenlebens, Verbesserung der Bodenstruktur und somit Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit.

  • Verdichtete Böden lassen sich durch tiefwurzelnde Zwischenfrüchte regenerieren.

  • Trennende Kultur in der Fruchtfolge.

  • Wirkung der Zwischenfrüchte in Bezug auf Einsparung von Herbiziden durch Unterdrücken von Unkräutern.

  • Sanierung der Böden durch Anbau von z. B. nematodenresistenten Zwischenfrüchten.

Zwischenfrucht Mischungen

Zwischenfrucht Arten